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Die Japanische Schwarzkiefer wird mit Ölkuchen gedüngt, der von April bis November etwa einmal im Monat ausgewechselt wird. Während der Regenzeit und nach dem Knospenzupfen wird die Menge reduziert – stets mit Blick darauf, ob der Baum bereit ist, Nährstoffe aufzunehmen. Diese behutsame Begleitung spiegelt sich im nächsten Jahr leise in der Farbe der Nadeln wider.
Eigentlich spreche ich über Dünger – und merke plötzlich, dass ich über den Baum spreche. Genau dieses Gefühl stellt sich ein, wenn man sich mit der Düngung der Japanischen Schwarzkiefer befasst.
Gewählt wird ein langsam löslicher, harter Ölkuchen. Nicht weil man schnelle Wirkung anstrebt, sondern weil er sich Schritt für Schritt auflöst. Das ist weniger eine Frage der Düngereigenschaften als vielmehr eine Entscheidung, wie man mit dem Baum umgeht. Man beginnt damit um den 1. April, wechselt den alten Ölkuchen etwa einmal im Monat aus und setzt das bis Anfang Oktober oder November fort. Auf der Schalenoberfläche werden die Stücke in gleichmäßigen Abständen von etwa zehn Zentimetern verteilt – auch rund um den Stammansatz, so weit man nur heranreicht. Wenn sie beim Gießen wegkullern, befestigt man sie mit Aluminiumdraht. Solche kleinen Aufmerksamkeiten bilden das Grundgerüst einer Beziehung, die das ganze Jahr trägt.
Während der Regenzeit wird die Menge halbiert. Ist die Erde dauerhaft feucht, wirkt der Dünger zu stark und schadet den Wurzeln. Auch ab Juni, nachdem das Knospenzupfen abgeschlossen ist, wird die Menge entsprechend reduziert. Eine Japanische Schwarzkiefer, der die Knospen gezupft wurden, verliert vorübergehend ihre Aufnahmekraft. Ihr in diesem Zustand weiterhin die gleiche Menge zu geben, nützt dem Baum nicht.
Die Reduzierung in der Regenzeit und die Reduzierung nach dem Knospenzupfen – die Gründe sind verschieden, doch sie führen zum selben Punkt. Ob der Baum in der Lage ist, Nährstoffe aufzunehmen – die Abstimmung der Düngung beginnt immer dort. Nicht die eigenen Möglichkeiten als Gebender sind ausschlaggebend, sondern der Zustand des Empfängers. Vielleicht ist das Weniger-Geben sogar schwieriger als das Hinzufügen.
Manchmal verwendet man eine eigene Mischung aus Ölkuchen und anderen organischen Materialien – mit dem ästhetischen Ziel, die Färbung der Nadeln zu beeinflussen. Ist das besondere Material aber nicht verfügbar, reicht handelsüblicher Ölkuchen vollkommen aus. Wichtiger als das Material ist es, den richtigen Zeitpunkt und die richtige Menge zu erkennen – wer dabei sorgfältig vorgeht, wird feststellen, dass der Unterschied im Material weniger ins Gewicht fällt als gedacht.
Die Wirkung der Düngung zeigt sich nicht sofort. Was man vom Frühjahr dieses Jahres an sorgsam aufgebaut hat, tritt im nächsten Jahr leise zutage – in der Triebkraft der Knospen, in der Farbe der Nadeln. Erst einige Monate später, wenn die nächste Jahreszeit kommt, werden die Entscheidungen von heute bewertet. Ohne Eile, ohne Überversorgung, stets den Zustand des Baumes lesend – Düngung ist, so denke ich, ein stilles Gespräch.
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Hi all,
I’m based in Germany in a fairly low-humidity region, which makes the use of Tamahi quite impractical in my setup.
I’m considering switching to Biogold as a fertilizer. Would this be a suitable alternative for Juniperus and Pinus parviflora, particularly in terms of growth balance and overall tree health?
I’d be grateful to hear about your experiences or any potential drawbacks I should be aware of. Thanks in advance.
Thanks for your question.
I checked with Hiramatsu, and here’s what he said:
“Biogold works just fine. The only thing to keep in mind is that it acts faster than Tamahi, so make sure to follow the recommended dosage on the package.”
So for both Juniperus and Pinus parviflora, Biogold should work well in terms of growth balance and overall tree health. The key difference from Tamahi is that you can’t be as generous with the amount — with Tamahi you have some leeway to add a bit extra, but with Biogold the effect comes through more quickly, so sticking to the package guidelines is important.
Given your low-humidity environment, Biogold may actually be easier to manage than Tamahi.
Thank you very much for your reply.
I had previously used KIORYOKU Tamahi, but it did not work properly in my environment because of the low humidity. Now I have started using Joy Agris Tamahi, and it works perfectly. After just a few days, the beneficial white mold already started to develop, which made me very happy.
I am very satisfied with this fertilizer and currently do not use Biogold.