Einführung in die Desinfektion

Meister: Fune Grundpflege

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Pflanzenschutzbehandlungen sind ein unverzichtbarer Teil der Pflege der Japanischen Schwarzkiefer. Von April bis November wird einmal im Monat eine Mischung aus Milbenmittel und Fungizid ausgebracht; in der winterlichen Ruhephase kommt Schwefelkalkbrühe zum Einsatz. Mehrere Mittel im Wechsel verwenden und handeln, bevor Probleme entstehen — darin zeigt sich die Haltung derer, die die Japanische Schwarzkiefer über lange Zeit begleiten.

Ayumi / Uma / Fune
Grundpflege Krankheiten und Schädlinge Werkzeuge Japanische Schwarzkiefer Ganzjährig

Wenn Probleme auftreten, ist es oft zu spät

Beim Stichwort Pflanzenschutzbehandlung stellt man sich leicht vor, man greife erst dann zum Mittel, wenn etwas schiefläuft. Doch wer die Japanische Schwarzkiefer schon lange pflegt, hat mehrere Flaschen in der Schublade — nicht zur Behandlung, sondern zur Vorbeugung.

Von April bis November, einmal im Monat: Milbenmittel und Fungizid mischen und ausbringen. Nicht erst handeln, wenn Symptome sichtbar sind, sondern handeln, um den Zustand ohne Symptome zu erhalten. Dieser Unterschied im Denken zeigt sich Jahre später in der Gestalt des Baumes.

Warum man nicht immer dasselbe Mittel verwenden sollte

Beim Einsatz von Milbenmitteln gilt eine eiserne Regel: Jede Sorte darf nur einmal pro Jahr verwendet werden — mehrere Mittel werden im Wechsel eingesetzt. Der Grund: Milben entwickeln durch wiederholten Kontakt mit demselben Wirkstoff Resistenzen.

Ein Mittel, das heute wirkt, muss nächstes Jahr nicht mehr wirken. Deshalb wechselt man schon jetzt. Die Behandlung eines akuten Symptoms und die Pflege mit Blick auf die nächsten Jahre sind zweierlei. In der unscheinbaren Vorbereitung — mehrere Mittel bei der Landwirtschaftsgenossenschaft besorgen — steckt ein langer, geduldiger Blick in die Zukunft.

Die Winterarbeit: Schwefelkalkbrühe

Wenn die warme Jahreszeit endet und der Baum in den Schlaf gleitet, kommt die Schwefelkalkbrühe zum Einsatz. Von Dezember bis März, zweimal im Abstand von je einem Monat. Weil dieses Mittel bei höheren Temperaturen nicht angewendet werden kann, ist es eine Arbeit, die allein der Ruhephase vorbehalten ist.

Die übliche Verdünnung liegt bei 1:15 bis 1:20. Beim Ausbringen geht es nicht darum, die Oberfläche kurz zu benetzen — das Mittel soll tief in die Rinde eindringen, reichlich aufgetragen. In dieser Sorgfalt, auch das Unsichtbare erreichen zu wollen, liegt der eigentliche Sinn.

Bei einer bestehenden Erkrankung wird auf 1:10 konzentriert. Die Zahl auf dem Etikett wird zur Verordnung für den Baum in diesem Moment.

Was durch beständiges Tun geschützt wird

Einmal im Monat, je nach Jahreszeit das passende Mittel, in einem verlässlichen Rhythmus. Nicht in Eile heilen wollen, sondern ruhig und stetig dafür sorgen, dass keine Probleme entstehen. Die Pflege der Japanischen Schwarzkiefer ist aus dieser Art von angesammelter Zeit gemacht.

Vorbeugung bedeutet auch, dem zu vertrauen, was heute noch nicht sichtbar ist. Das Mittel, das man heute aufträgt, nimmt der Baum in einigen Jahren in Empfang — wer so denkt, greift vielleicht mit einem etwas anderen Gefühl zur Flasche.

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